Windkraft-Leistung 2016
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Daten

Leistungsdaten 2006 bis Dezember 2016
  (Update Jan. 2017)

Windenergie-Nutzung – Stand Dezember 2016

Daten
Monatliche Leistungswerte - Installierte Leistung - Fraunhofer-IWES, Kassel. Maximale und minimale Leistungen sind Viertelstunden-Mittelwerte - EEX-Strombörse, Leipzig und Rolf Schuster.

Leistung             1 MW = 1.000 kW
Stromerzeugung 1 GWh = 1.000 MWh = 1 Mio. kWh

Anlagen-Leistung, Strom-Erzeugung
Ende 2016 betrug die installierte Leistung aller Windkraftanlagen in Deutschland 49.494 MW.
Die Stromerzeugung betrug 2016: 76.966 GWh. Daraus ergeben sich 1.550Volllaststunden (h/a).
Die maximale Leistung für 2016 wurde im Dezember mit 33.019 MW erreicht. Das sind 67% der installierten Leistung.
Eine extreme minimale Leistung für 2016 zeigte sich im Juli mit 128 MW.
Die "größte" minimale Leistung trat im November mit 1.331 MW auf. Die monatlichen Minimalwerte 2006 bis Ende 2016 verharren, wie im Diagramm ersichtlich, auf einem sehr niedrigen Niveau (braune Linie). Der Durchschnitt zwischen 2006 und 2016 beträgt nur 265 MW.
Die minimalen Leistungen sind gleichbedeutend mit der "Gesicherten Leistung". Dieser Wert ist Maß für den möglichen Ersatz von konventioneller Kraftwerks-Leistung. Als Prozentwert (Durchschnitts-Wert 265 MW bezogen auf die installierte Windanlagen-Leistung 49.494 MW) ergibt 0,5 %.

Volllaststunden
Der Mittelwert der Jahre 2006 bis 2016 beträgt 1543 h/a. 2016 war demnach ein durchschnittliches Windjahr. Zu beachten ist, daß auch 2016 ein erheblicher Anlagen-Zubau erfolgte. Dies führt rechnerisch zu einem geringeren Wert der Volllaststunden / Ausnutzung, weil die Berechnung üblich immer auf den Leistungswert zum Jahresende erfolgt.



Trends der Leistungs-Entwicklungen

Im Diagramm sind die Trendlinien für die "Installierten Leistungen" und die "Maximalen monatlichen Viertelstunden-Leistungen" eingezeichnet. Es zeigt sich eine auffallende Spreizung beider Trendlinien. Eigentlich müsste man von einer Paralleltät beider Linien ausgehen können

Ursachen können sein:
- Der Anlagen-Zubau erstreckt sich immer mehr in Schwachwind Gebiete.
- Die Wind-Ergiebigkeiten (Natur) sind grundsätzlich fallend.
- Die Haupt-Windrichtungen haben sich bedeutsam geändert (Ostwind Komponente).
- Gegenseitige negative Beeinflüssung der Windanlagen in Windparks (zu geringer Abstand),
- Die technische Anlegen-Verfügbarkeit ist abnehmend, wegen Alterung der Anlagen.
- Die Anlagen müssen wegen insgesamt nicht benötigter Verbrauchs-Leistung zunehmend mit geringerer Leistung betrieben werden - Absteuerung/Abregelung durch Vorgaben der Netzbetreiber. Das EEG sieht für diese Situationen eine Weiterzahlung für den Nicht-Produzierten Strom bzw. den Nicht-benötigten Strom vor!
Diese "Strommengen" werden theoretisch durch die Anlagen-Betreiber berechnet und in Rechnung gestellt!!!

Mit Dank an den Autor Eberhard Wagner.

Frank Loozer